Presserat-Entscheidungsarchiv
Das vollständige Entscheidungsarchiv nationaler Selbstkontrollorgane der Presse — Deutscher Presserat (DE), Österreichischer Presserat (AT) und Faktenprüfer Lakmusz (HU). Die meisten Fälle betreffen allgemeine Presseethik, nicht Parteipolitik. Der parteirelevante Teilbestand (Fälle, in denen eine politische Partei namentlich genannt wurde) ist unten hervorgehoben.
Quelle: Österreichischer Presserat
936 Fälle gesamt
Nach Sanktionsart
- Sonstiges 490
- Unbegründet 235
- Öffentliche Rüge 185
- Hinweis 26
Parteirelevante Fälle
Dies sind Fälle, in denen eine politische Partei in der Beschwerde oder Entscheidung namentlich genannt wurde. Die meisten Presserat-Fälle sind nicht parteipolitisch — das Archiv dokumentiert die Presseethik insgesamt.
| Jahr | Titel | Sanktion | Partei | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| 2023 | Bericht über KPÖ Graz, dessen Inhalt auf den Angaben eines anonymen Informanten beruht, kein Ethikverstoß (2023/008) | Unbegründet | Kommunistische Partei Österreichs | Quelle |
| 2023 | Titelseite zu SPÖ-Wahlkommission mit Portraitfotos und Nachnamen kein Ethikverstoß (2023/210) | Unbegründet | Sozialdemokratische Partei Österreichs | Quelle |
| 2023 | Brief an Chefredaktion wegen missverständlicher Überschrift zur SPÖ Wien (2023/325) | Sonstiges | Sozialdemokratische Partei Österreichs | Quelle |
| 2015 | Foto von FPÖ-Demonstration vor Asylantenheim - keine Verzerrung der Realität (2015/088) | Unbegründet | Freiheitliche Partei Österreichs | Quelle |
| 2015 | Bezeichnung von FPÖ-Sympathisanten als "hässlichste Menschen Wiens" diskriminierend (2015/150) | Sonstiges | Freiheitliche Partei Österreichs | Quelle |